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Wie muß
ich die Holzschindeln behandeln?
Gar nicht!
Wir kennen inzwischen mehr und mehr Kunden, die einfach
nicht mehr streichen wollten und sich zu einer unbehandelten
Schindelfassade entschlossen haben. Von der Sonne gebräunt
oder vom Regen naturgrau ausgewettert ist anscheinend
IN. Witterungsfeste stabile Holzarten, harz- oder ölhältig
sind uns über Jahrtausende bekannt und kamen bisher
ohne Chemie einwandfrei aus.
In wirklichen Sonderfällen können wir Ihre Schindeln
auf Salzbasis kesseldruck-imprägnieren lassen (siehe
Zubehör).Für eine rasche Trocknung muss konstruktiv
immer gesorgt werden, dass es zu keine Feuchte- oder Fäulnisnester
kommt.
Wir beraten Sie dabei. |
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Womit befestige ich die Schindeln?
Mit geeignete rostgeschützte Nägel. Je
nach Holzart und Inhaltsstoffe werden feuer- oder crapalverzinkte
Schindelstifte verwendet, bei gerbsäurehältigen
Hölzern empfehlen wir rostfreie Stifte aus
Chrom-Nickel (Niro) - siehe Zubehör.
Sparen Sie nicht am falschen Platz bei dieser geringsten
Kostenstelle! Klammern die zu gering verzinkt sind,
wie Befestigungen die zu tief in die Schindeln eingeschlagen
werden sind ungeeignet! Quell- und Schwindbewegungen
der bewitterten Hölzer sind zu beachten. Fragen Sie
uns wir beraten Sie gerne. |
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| Worauf
nagle ich die Schindeln?
Auf waagrechte Lattung
oder Schalung. Je luftiger der Unterbau, desto haltbarer
die Holzdeckung und ruhiger liegen die Einzelelemente.
Das Gegenteil ist abzuraten, wie die Montage auf Span- oder Sperrholzplatten,
Dachpappe oder Folie.
Eine wirkungsvolle Hinterlüftung lohnt sich
auf jeden Fall.
Die Direktmontage am Blockbau hat sich hingegen
bewährt. Wir informieren Sie gerne auch über
zu beachtende Details.
Näheres erfahren Sie auch unter: Projekte
& Referenzen I Wände.
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Dach:
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Wand:
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Kann ich auf jedes
Dach Schindeln decken?
Flacher als 14 Grad
Dachneigung leiten auch langformatige Holzschindeln
das Wasser nicht mehr ab. 18 Grad sind üblicherweise
die Mindestneigung für normale Schindellängen.
Ansonsten sind alle komplizierten Deckungen möglich.
Wir informieren Sie gerne auch über Details. Bei
Dächern unter 22° Neigung ist ein wasserableitendes,
dichtes Unterdach erforderlich. Dies gilt für alle
Dachdeckmaterialien. |
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Was
kostet mich ein Schindeldach oder eine Schindelfassade?
Gehen Sie bitte auf die
Seite Preisplaner
& Produkte. |
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Mit welcher Lebensdauer
kann man rechnen?
WAND:
je nach Holzart,
Fertigungsart (gespalten oder gesägt) und Wetterexponiertheit
Fichtenschindeln mindestens 50 Jahre (ebenso Zeder gesägt),
Lärchenschindeln mindestens 100 Jahre (ebenso gespaltene Zeder),
DACH:
je nach Dachneigung,
Standorts Vor- oder Nachteile, sowie Seehöhe (rauere
Klima mit kurzer Vegetationszeit erhöht die Lebensdauer)
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Lärchenschindeln:
darauf kann man mit einer alten Zimmererregel antworten:
So viel Grade die Dachneigung, so viele Jahre Haltbarkeit. Also je steiler das Dach je haltbarer.
Zederschindeln
gespalten: ähnlich der Lärchenschindeln.
Zederschindeln
gesägt: etwa 20 bis 25 Jahre.
GelbZeder gespalten: eventuell auf Grund der dickeren
Ausführung etwas haltbarer
als Lärchenschindeln. |
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Wind- und sturmfest
Wind- und sturmfest ist kein Thema, jede einzelne Schindel ist mit 2 Befestigungen gehalten. Starkwindbelastungen in Übersee sind häufig. Erfahrungen zeigen dass ganze Dachflächen abgerissen werden, jedoch keine einzelne Schindel davonfliegen.
Ebenso Schneelasten bilden kein Problem. Inneralpin wissen unsere Leute von der Robustheit eines Schindeldaches. |
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Zum Brennen gebracht werden
600 Gramm trockene Holzwolle auf einer
3-lagigen Lärchenschindel Deckung
Der Brandverlauf wird genau protokolliert

Nach durchschnittlich 14 Minuten erlischt
das Feuer, nach etwa 30 Minuten ist kein Nachglimmen
erkennbar.

Die Hitzeentwicklung am Holz steigert sich
bis zu ca. 630 Grad

GelbZeder Schindeln mit stumpfen
oder abgefaste Schindelfüße haben gleiche
geringe Brandausbreitungen in der Fläche.

Die genaue Brandbeobachtung ist im
Prüfbericht festgehalten.

Jeder Prüfkörper wird auf die Durchbrandtiefe
kontrolliert.
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| Selbstlöschende Holzschindeln
1995 führte bereits das IBS Institut für Brandschutztechnik in Linz für uns Brandprüfungen an gespaltenen Lärchenschindeln durch, aufgenagelt auf dicht gestoßene Schalung. Mit Prüfzeugnis erhielten wir den Attest:
"Resistent gegen Flugfeuer und Wärmestrahlung"
2008 wollten wir es genauer wissen. Auf Lattenrost - also mit Hinterlüftung und nur gespaltene Schindeln, ließen wir:
Lärchenschindeln und
GelbZeder Schindeln
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in einem akkreditierten Deutschen Brandprüfinstitut
prüfen, nach EU einheitlicher "Beanspruchung
durch Feuer von außen nach ENV 1187"
und bekamen die Klassifizierung und
Einstufung nach DIN EN 13501-5.
Diese im ganzen EU - Raum gültige Festlegung freut uns
natürlich.
Um den höheren Anforderungen am Markt und Sicherheitsvorschriften
gerecht zu werden, bemühen wir uns als Kleinfirma, den
Holzschindeln eine breitere Anerkennung zu geben.

Auf der im Februar 09
in Salzburg stattgefundenen Messe „Bauen+Wohnen“
wurde dieses Thema ausführlich dargestellt und mit Handwerkern
und Architekten diskutiert.
Dieses pionierartige Forschen bis an die Grenzen des brandtechnischen
Einsatzes, motivierte offiziell das Land Salzburg zur Förderungszusage
der „Wirtschaftsbezogenen Innovations- und Forschungsförderung“.
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